Endlich mehr Kundenschutz beim Strom 23. Dezember 2010
Posted by admin in : Deutsch , trackbackDer EU-Energiekommissar Günther Oettinger möchte mehr Geld und Arbeit in den Schutz der Stromkunden investieren. Er plant den kriminellen Machenschaften einiger schwarzer Schafe innerhalb der Stromindustrie das Handwerk zu legen. Doch dazu braucht es Zeit.
Strom Vergleich noch immer bester Schutz
Oettinger hat sich vorgenommen, in der nächsten Woche einen Entwurf vorzulegen, der dem Einhalt von Marktmanipulationen und Insidergeschäften dient. Sollte alles gut laufen, wird dieser Entwurf dann im September 2011 verabschiedet. Doch bis dahin ist keine Hilfe der EU in Bezug auf die stetig steigenden Strompreise zu erwarten. Die einzige Möglichkeit, die eigenen Stromkosten möglichst weit zu senken, bietet ein Strom Vergleich. Nur mit einem Strom Preisvergleich kann man feststellen, ob sich durch einen Wechsel des aktuellen Stromanbieters Geld sparen lässt und wie hoch die Ersparnis sein könnte. Manch ein Stromkunde kann durch einen Wechsel über hundert Euro jährlich sparen. Wer jetzt wechselt, könnte also bis Oettingers Entwurf zu einer verabschiedeten Verordnung geworden ist, schon gutes Geld durch diesen Wechsel eingespart haben. Darüber hinaus ist ein Strom Vergleich auch noch nach Inkrafttreten der Verordnung äußerst sinnvoll, schließlich werden die Anbieter auch weiterhin, des Wettbewerbs wegen, unterschiedliche Angebote vorstellen müssen.
Oettingers Pläne
Nach der Ankündigung des EU-Energiekommissars ist über seine genauen Pläne bisher schon nicht wenig bekannt. Oettinger verkündete, er wolle Insidergeschäfte und Marktmanipulationen in Bezug auf den europäischen Handel mit Strom untersagen. Gegen den Schaden, der durch solche Praktiken verursacht wird und unter dem im Endeffekt die Endverbraucher leiden, möchte er mit Geld- und in manchen Fällen sogar mit Freiheitsstrafen vorgehen. Außerdem erklärte Oettinger, dass den Stromanbietern die künstliche Verknappung der Strommengen, die ausschließlich der Preiserhöhung dient, verboten wird. Die Verordnung wird eine Meldepflicht für alle Unternehmen, die Strom anbieten, beinhalten. Durch diese Meldepflicht sollen die Stromanbieter dazu veranlasst werden, den Umfang, die Vertragsmodalitäten, die Leistungen und die damit verbundenen Gegenleistungen genau zu dokumentieren. Die dadurch aufgelisteten Daten und auch die dementsprechend ausführlichen Aufzeichnungen der Börse sollen dann laut Oettinger der zuständigen Aufsichtsbehörde übermittelt werden. Diese Pläne erscheinen soweit vernünftig und begrüßenswert. Der andauernde Anstieg der Stromkosten und in diesem Zusammenhang die ab 2011 in Kraft tretende Erhöhung des Strompreises stellt für die Endverbraucher eine große finanzielle Belastung dar, deshalb ist es positiv zu bemerken, dass seitens der EU jetzt zumindest gegen Preissteigerungen durch Marktmanipulationen und dergleichen vorgegangen wird. Man könnte sich beim aktuellen Strompreis Vergleich höchstens fragen, warum erst jetzt ein solcher Entwurf erarbeitet wurde.
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